Archive for the 'Bier' Category

14
Okt

Gebrautes aus Absu(r)distan

Gartenzwerg mit Bier und FahneUrsprünglich sollte dieser Artikel einmal “Wieder des gesunden Geschmacks” heiߟen, aber es soll wohl auch Menschen geben die das folgende gezielt kaufen und möglicherweise auch noch normalen Bier bevorzugen. Der Begriff des normales Bier richtet sich hierbei am bayrischen Reinheitsgebot, aber in Brandenburg sieht man das teils anders.

Man ist in Bayern ja immer schnell dabei zu sagen: Bierbrauen kann man nur hier. Manch einer ist noch schneller dabei dem Nicht-Bayern das Brauen-Können abzusprechen. Aber man mag kaum glauben das es ein Kloster gibt, dass eine so alte Kultur so mit Spargel…äh…Füßen tritt.

Das Geschrei war zunächst groß als die ersten Biermischgetränke den Geschmack des Bierliebhabers auf die Probe stellten. Manch schon lange bekannten Mischungen Goaßmaß, Radler, Diesel u.A. wurden von Drachenfrucht, Kaktusfeige und Birne-Ingwer Mischungen verdrängt.  Aber selbst diese zunächst gewöhnungsbedürftigen – teils auch erfrischenden – Mischvarianten werden nun gnadenlos unterboten.

Grund meines Anstoßes? Die Neuzeller Kloster-Bräu bietet neben den normalen Bieren (Hell, Dunkel, Pils, Bock, Malz) auch Wellness- und Natur-Biere an.

Persönlich würde ich mich auf einer Luftmatratze im Swimmingpool bei 30°C  mit einem eiskalten Pale Ale am Wellnessmäßigsten fühlen, aber warum so simpel? Die Kloster-Bräu stellt uns gleich mehrere “Bier”-Optionen zur Auswahl.

Im folgenden stelle ich die Flop 5 oder auch das Worst-Of-Biere vor.
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27
Jun

Nachgeschenkt: Hell Yeah, I Like Beer!

Zu diesem Video sagen wir nicht mehr viel, ausser: Hell Yeah, wir auch!

Damit ein Prost und viel Spaß!

 

 

03
Apr

Nachgeschenkt: Frauenbier

 

Ein Six Pack rosa Bier aus OWL

Quelle: zweinullig.de

 

In de Rubrik Nachgeschenkt präsentieren wir Euch heute einen philosophischen Beitrag zum Thema Geschmacksunterschiede.

Beim Thema Bier ist dies ein ebenso weites Feld wie bei Filmen, es gibt viele Kategorien, aber nicht jede befriedigt den aktuellen Wunsch oder entspricht auch nur ansatzweise den Vorstellungen. Ist Frauenbier also nur ein schlichtes Abwerten von Bieren die Männern nicht schmecken? Glaubt man dem Internet und eigenen Erfahrung wird der Begriff gerne für Biermischgetränke verwendet, insbesondere solche, die viel Fruchtaroma zugesetzt bekommen haben. Betrifft dies also nur Alkopops?
Wir vom Bierkorridor sagen hier nur: Stop! Fruchtiges Aroma geht auch ohne Bierpanscherei.

 

 

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02
Feb

Starkbiere und Anstichtermine

„Das Brauen bringt den Bürgern eine goldene Nahrung.“ (deutsches Sprichwort)

Bockbier im Glaskrug mit kaltem Braten verziert

Quelle: Bayerischer Brauerbund e. V.

Salvator, vom lateinischen Retter / Heiler. Man könnte aber auch einfach „Ursprung aller Starkbiere“ sagen und dennoch obliegt der Name den Salvatormönchen, die dieses Bier herstellten. Ob es nun als Fastengetränk oder Festbier gedacht war sei dahin gestellt. Worüber sich Alle einig sind, ist dass mit dem Salvator die offizielle Brauerlaubnis des Salvators 1751 ausgesprochen wurde. Der Name „Salvator“ wurde erst 1894 durch die Paulaner Brauerei geschützt.

Erfolg bringt fördert Ambitionen Anderer und somit ließen weitere Starkbiere nicht auf sich warten.
Beispielsweise folgte 1820 der Animator der Brauerei Hacker-Pschorr.
Die „–atoren“ haben Tradition und so gibt es neben dem Bier auch deftige Zugaben.
Ob Schweinsbraten mit Starkbiersoße oder starke Männer die den 259 kg schweren Stein des Steyrer Hans im Löwenbräukeller stemmen wollen. Es gilt: Wer Starkbier will muss Stärke zeigen.

Im folgenden zeigen wir Euch einen Überblick über Starkbiere in und um München, damit Ihr auch gut vorbereitet in die „wahre 5te Jahreszeit“ geht.

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22
Jan

Homebrew: Was einmal blubbert wird gut?

Aller Anfang ist schwer – das gilt auch für das Bier brauen.

Aber um zum selbstgebrauten Glück zu gelangen, muss man da durch.

Gärschaum

 

 

„Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebtund will, dass wir glücklich sind.“
(Benjamin Franklin)

 

 

 

Mit diesen Worten hier die erste Beschreibung unserer (extrem amateurhaften) Brauarbeiten.

Aber schon mal eins voraus: die Gärung läuft.

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13
Jan

Homebrew: Alles neu macht der Mai(bock)

… und damit Herzlich Willkommen auf dem Bierkorridor in 2012!

Die ersten Ergebnisse des Biergießens an Silvester sind nun abgeklungen und der Geist frei für neue Aufgaben im neuen Jahr.

Und wir legen gleich Groß los und beginnen mit einem ersten  Homebrew-Experiment.
Unser  Ziel ist ein ordentlicher Maibock der seinem Namen alle Ehre gibt.

Wir halten Euch über alle wichtigen Ereignisse auf dem laufenden!

HomeBrew in klassischer Blechschildoptik

LET’S HOMEBREW!

11
Dez

Mal was Neues: Biercocktails

Ein Biercocktail

Biercocktail (Quelle: Bayerischer Brauerbund e. V.)

 

Auf der Suche nach etwas neuem hat sich der Bierkorridor am vergangenen Wochenende auf der Food & Life in München umgesehen und einige faszinierende Neu- und Besonderheiten gefunden.

In den foglenden Tagen und Wochen werden wir Euch daher neben ein paar neuen Bierrezepten auch Spezialitäten bayrischer Brauerein vorstellen.

Den Anfang machen vier Biercocktailrezepte von Frank Zirn die im Rahmen der Präsentation auf der Showbühne angefertigt und verkostet wurden.

 

 

 

 

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01
Nov

Kochen mit Bier (Teil I): “Gegrillte” Makrele

In unserer wunderbaren Kategorie: “Kochen mit Bier” grillen wir heute eine Makrele im Ofen.

 

Für 2 Personen benötigen wir:

Gegrillte Garnele
[Quelle: www.fischkueche.de]

2 Makrelen (mit Schwanz und Kopf)

Semmelbrösel

1 Flasche Bier (Empfohlen wird ein helles Bier, nicht-trübes Bier)

1 Ei

Pfeffer

(grobes Meer-)Salz

Petersilie und Basilikum

frischen Thymian und Rosmarin

 

Zubereitung:

Zunächst werden die Makrelen unter Wasser abgewaschen und der Bauchraum von restlichen Innereien (sofern vorhanden) befreit.

Die Semmelbrösel werden mit dem Ei, gehacktem Basilikum und Petersilie etwas Pfeffer und Salt vermengt. Nun gibt man soviel Bier zu, das eine stark klumpige und gerade so knetbare Masse entsteht. Diese bringt man nun in zwei dicke schlauchartige  Formen und stopft sie in den Bauchraum der Makrelen.

Jetzt werden die  Makrelen an drei Stellen auf jeder Seite quer eingeschnitten (als würde eine Tigerpranke Spuren im Fleisch hinterlassen). In die Schnitte wird der Thymian und Rosmarin gelegt und von etwas grobem Salz und Pfeffer begleitet.

Die Makrelen werden nun auf den Rost (mit Backpapier bedeckt) gelegt und im Ofen auf der mittleren Schiene bei 225 °C  für 20-30min gebacken.

Zum Abschluss (wenn die Haut noch nicht knusprig braun ist), wir der Ofen nochmals auf volle Last und Grill für 5min gestellt. Dies verleiht der Makrele eine zusätzliche Grillnote.

Beim Transport der Makrele auf den Teller aufpassen, es kann zu leichten Zerfallerscheinungen kommen.

Dazu empfehlen wir ein helles Bier . Als Beilage eignen sich Kartoffeln oder Broccoli.

Prost und einen guten Appetit,

Euer Bierkorridor




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