22
Jan
12

Homebrew: Was einmal blubbert wird gut?

Aller Anfang ist schwer – das gilt auch für das Bier brauen.

Aber um zum selbstgebrauten Glück zu gelangen, muss man da durch.

Gärschaum

 

 

„Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebtund will, dass wir glücklich sind.“
(Benjamin Franklin)

 

 

 

Mit diesen Worten hier die erste Beschreibung unserer (extrem amateurhaften) Brauarbeiten.

Aber schon mal eins voraus: die Gärung läuft.

Als Grundlage unseres ersten Versuches haben wir eine Biermischung für ein Helles von dein-bier.com genommen.

Rezepte für die einzelnen Biere liegen dem Versuchseimer bei und mit einem Taschenrechner kommen wir auch auf die richtigen Zugaben.

Nach dem ersten Einlesen stand nun zumindest schon einmal fest was es werden sollte. Laut Anleitung kann man fast alles damit (bzw. daraus) machen. Warum also nicht auch einen Maibock? Nur: Welches Wasser als Grundlage nehmen? Das Münchner Wasser ist uns zu kalkig und nimmt man es direkt aus der Isar, braucht es zunächst einen Vorkoster mit starkem Magen.

Der Weg führte uns also zum Supermarkt unseres Vertrauens, der diese ominösen Wasserkanister für Großfamilien führt. Aber was früher ein 10 Liter Tonister war, wurde nun auf 8 Liter degradiert (bei gleichem Preis). Nachdem wir aber wissen, dass das französisches Bier nicht wegen dem Wasser schlecht ist, entschieden wir uns für eine Großpackung “naturelles” Wasser.

Wie der zu Hause, wurden uns auch bald die Mankos des eigenen Haushaltes gnadenlos aufgezeigt. So ist ein 3 Liter Topf mindestens 1 Liter zu klein für ein Brauvorhaben und auch die benötigte Schüssel sollte im Minimalfall 4 Liter fassen.

Der gelieferte Sudansatz wird mit Zucker versetzt (wie unrein!) und anschließend in abgekochtem und ca. 70-80°C warmen Wasser mit einem Schneebesen oder einem ähnlichen geschmacksneutralem Gegenstand (der Holzlöffel von Omas Fischsuppe ist damit raus!) aufgelöst. Die Brauhefe wird in 30° C warmen, abgekochten Wasser angesetzt und nach 15 Minuten cremig geschlagen.

Den aufgelösten Sudansatz füllt man nun in den mitgelieferten Eimer  und gibt das restliche Wasser (7 Liter) zu. Nach einem guten Vermengen beider Stoffe wird nun die Brauhefe untergerührt. Hier  ist besonders wichtig, dass viel Sauerstoff in die Masse gelangt, damit die Gärung nicht vorzeitig abbricht oder stockt.

 Dein-Bier Eimer

Die Gärung kann man mit dem Gärrohr im Eimer (siehe Bild) überprüfen. Ein stetiges, teils auch heftiges Blubbern ist gut. Da der mitgelieferte Eimer jedoch nicht vollkommen Dicht ist, setzt dies im weiteren Verlauf zunehmend aus.

Noch läuft die Gärung und beim nächsten Mal melden wir uns mit den Überlegungen zur Abfüllung und Flaschenwahl.

Bis dahin: Blub und Prost,
Euer Bierkorridor.


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